ePA (elektronische Patientenakte)

ePA – Die zentrale digitale Patientenakte für eine moderne, vernetzte Gesundheitsversorgung

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist die digitale Sammelstelle aller relevanten medizinischen Informationen eines Patienten. Sie dient dazu, Untersuchungsbefunde, Diagnosen, Medikationspläne, Arztbriefe, Laborergebnisse, Röntgenbilder sowie weitere Gesundheitsdaten strukturiert, sicher und sektorenübergreifend verfügbar zu machen.

Ziel der ePA ist eine vollständige, transparente und medizinisch nutzbare Dokumentation, die Ärzt:innen, Kliniken, Praxen, Apotheken und Patienten gleichermaßen unterstützt. Dadurch werden Informationslücken geschlossen – ein essenzieller Faktor für bessere Behandlungsqualität.


Warum die ePA die Zukunft der medizinischen Dokumentation ist

1. Verbesserte Behandlungsqualität durch vollständige Datenlage

Die ePA stellt sicher, dass medizinische Fachkräfte jederzeit Zugriff auf:

  • frühere Diagnosen

  • radiologische Befunde (DICOM)

  • Medikationsverläufe

  • Krankenhaus- und OP-Berichte

  • Impfstatus

  • Laborwerte (HL7)

haben.
So entstehen präzisere Diagnosen und besser abgestimmte Therapien.

→ Passender Link: Systemintegration & HL7/DICOM-Anbindung


2. Weniger Doppeluntersuchungen & effizientere Abläufe

Dank ePA entfallen häufig:

  • doppelte Blutuntersuchungen

  • wiederholte bildgebende Verfahren

  • erneute Erstanamnesen

  • Medienbrüche zwischen Einrichtungen

Das spart Zeit, Kosten und reduziert Belastungen für Patient:innen.

→ Passender Link: Digitalisierung von Klinik- & Praxisprozessen


3. Stärkung der Patientensouveränität

Die ePA ist patientenzentriert aufgebaut:
Patienten entscheiden selbst, welche Daten gespeichert werden, wer Zugriff erhält und wie lange Informationen abrufbar sind.

Funktionen sind:

  • Datenfreigabe für einzelne Leistungserbringer

  • Sichtung der eigenen Gesundheitsdaten

  • Upload eigener Dokumente

  • Widerruf von Berechtigungen

Damit entsteht echte Transparenz im Behandlungspfad.


4. Datenschutz & Sicherheit nach höchsten Standards

Die ePA unterliegt strengsten Anforderungen, u. a.:

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

  • Zugriff über elektronische Gesundheitskarte (eGK)

  • Zero-Knowledge-Prinzip

  • Protokollierung aller Zugriffe

  • DSGVO-Konformität

  • Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI)

coretress unterstützt Einrichtungen beim sicheren TI-Anschluss, Identity-Management und Compliance.

→ Passender Link: IT-Sicherheit & DSGVO für medizinische Einrichtungen


5. Interoperabilität mit bestehenden Klinik- und Praxis-IT-Systemen

Damit die ePA sinnvoll funktioniert, muss sie nahtlos angebunden sein an:

  • KIS (Krankenhausinformationssystem)

  • PVS (Praxisverwaltungssystem)

  • PACS (Bildarchivierungssysteme)

  • Laborinformationssysteme

  • Telemedizin-Plattformen

  • Medikationsdatenbanken

coretress übernimmt dabei:

  • Schnittstellenmanagement

  • TI-Integration

  • HL7-/FHIR-Abgleich

  • Nutzer- und Berechtigungsstrukturen

  • sichere Netzwerkarchitektur

→ Passender Link: IT-Systemintegration & Gesundheits-IT-Architekturen


Beispiel: ePA-Integration mit coretress

coretress unterstützt medizinische Einrichtungen umfassend bei der Umsetzung der ePA:

  • Beratung zur technischen Infrastruktur

  • Anbindung an TI-Konnektoren

  • Schnittstellenentwicklung (HL7, FHIR, DICOM)

  • Einrichtung sicherer Zugangslösungen (VPN, MFA)

  • Einbindung in bestehende Abläufe

  • Schulung für medizinisches Personal

Ergebnis:
Eine stabile, sichere und effizient integrierte ePA-Lösung, die Arbeitsabläufe verbessert und alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

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