Was gilt als ausreichende KI-Kompetenz?

Ausreichende KI-Kompetenz – Definition im EU AI Act

Der EU AI Act fordert, dass Personen, die mit KI-Systemen arbeiten, über „ausreichende Kompetenz“ verfügen. Eine starre Stundenvorgabe oder ein vorgeschriebenes Zertifikat existiert nicht. Entscheidend ist, dass Mitarbeitende die KI sicher, verantwortungsvoll und rechtskonform einsetzen können.


Bestandteile ausreichender KI-Kompetenz

  • Grundwissen über KI-Systeme: Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten, Limitierungen

  • Risikobewusstsein: Bias, Fehlentscheidungen, Halluzinationen

  • Rechts- und Compliance-Kenntnisse: Datenschutz, Transparenzpflichten, Nachweisbarkeit

  • Praktische Anwendungskompetenz: Kritische Prüfung von Ergebnissen, Dokumentation von Entscheidungen

Das BSI empfiehlt ergänzend Maßnahmen für sichere und transparente KI-Anwendungen:
👉 https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Kuenstliche-Intelligenz/kuenstliche-intelligenz_node.html


Rollenbasierter Ansatz

Die Tiefe der Kompetenz hängt von der Rolle ab:

Rolle Erforderliche Kompetenz
Sachbearbeiter mit KI-Tools Grundwissen & Risikobewusstsein
Führungskräfte Governance & Haftung
IT- oder Fachabteilungen Technische und regulatorische Tiefe

Unternehmen sollten daher ein gestuftes Schulungskonzept aufbauen.

➡️ Konkrete Umsetzung und Zertifizierungsmöglichkeiten finden Sie hier:
👉 https://coretress.de/ki-kompetenznachweis-nach-eu-ai-act/

📬 Für Beratung und individuelle Trainings:
👉 https://coretress.de/kontakt/


Wer muss nach dem AI Act geschult werden?

Schulungspflicht nach dem EU AI Act – Wer ist betroffen?

Grundsätzlich müssen alle Personen, die mit KI-Systemen arbeiten oder diese überwachen, über angemessene Kompetenzen verfügen. Dies gilt sowohl für die Nutzung als auch für die Überwachung und Entscheidungsbegleitung von KI-Anwendungen.


Typische betroffene Gruppen

  • Mitarbeitende, die KI-Tools im Alltag nutzen

  • IT- und Fachabteilungen, die KI betreuen

  • HR-Abteilungen bei KI-gestütztem Recruiting

  • Compliance- und Datenschutzbeauftragte

  • Geschäftsführung und Führungskräfte

Die Risikoklasse des eingesetzten KI-Systems beeinflusst die Tiefe der Schulungspflicht. Hochrisiko-KI-Systeme erfordern intensivere Schulungen.
👉 Offizielle Risikoklassen und Anforderungen: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Kuenstliche-Intelligenz/kuenstliche-intelligenz_node.html


Praxis-Tipp

Auch Standard-Software kann KI-Komponenten enthalten. Deshalb empfiehlt es sich, die Rollen systematisch zu analysieren und Schulungen gezielt anzubieten.

Mehr zu Umsetzungsmöglichkeiten:
👉 https://coretress.de/ki-kompetenznachweis-nach-eu-ai-act/

Für eine individuelle Beratung:
👉 https://coretress.de/kontakt/


XDR (Extended Detection & Response)

Extended Detection & Response (XDR) ist eine moderne Sicherheitsplattform, die Sicherheitsdaten aus verschiedenen Quellen – wie Endpunkten, Netzwerken, Cloud-Diensten und Anwendungen – zentral sammelt, korreliert und analysiert. Ziel ist es, komplexe Angriffe ganzheitlich zu erkennen, die sich über mehrere Systeme erstrecken, und automatisierte oder manuelle Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Im Unterschied zu EDR, das sich auf einzelne Endpunkte konzentriert, liefert XDR eine übergreifende Sicht auf die gesamte IT‑Umgebung. Durch die Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Sicherheitslösungen (EPP, Firewalls, EDR, Cloud‑Sicherheitslösungen, Identity-Systeme) ermöglicht XDR präzisere Erkennung, schnellere Reaktion und reduzierte Fehlalarme. Moderne XDR-Systeme setzen auf KI, Machine Learning und Threat Intelligence, um Bedrohungen frühzeitig zu identifizieren.

Nutzen:

  • Ganzheitliche Bedrohungserkennung: XDR erkennt komplexe, multi-vektorielle Angriffe, die einzelne Lösungen nicht zuverlässig identifizieren könnten.

  • Schnelle Incident Response: Durch automatisierte Korrelation und Priorisierung von Sicherheitsereignissen können Bedrohungen schneller isoliert und beseitigt werden.

  • Reduzierung von Fehlalarmen: Intelligente Analysen und Korrelation von Daten aus verschiedenen Quellen verbessern die Signal-zu-Rausch-Rate und entlasten Sicherheitsteams.

  • Integration in bestehende Sicherheitslandschaften: XDR arbeitet nahtlos mit bestehenden Lösungen wie EPP, EDR, SIEM oder SOC zusammen und bildet die Grundlage für ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept.

  • Compliance & Reporting: Vollständige Aufzeichnung von Sicherheitsereignissen unterstützt bei gesetzlichen Vorgaben und internen Audits.

Für wen geeignet:
XDR eignet sich insbesondere für mittelständische und große Unternehmen, die ihre Sicherheitsüberwachung zentralisieren und komplexe IT‑Umgebungen effizient absichern möchten. Unternehmen, die ein umfassendes Monitoring über Endpunkte, Netzwerk, Cloud und Identitäten benötigen, profitieren von XDR deutlich.

Mehr erfahren: Coretress – Extended Detection & Response (XDR) (coretress.de)


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